- Der Rechner addiert Recruiting, Vakanz, Einarbeitung und Betreuung – mit Ihren eigenen Werten.
- Schwer messbare Folgen wie Wissensverlust sind nicht enthalten; die echten Kosten liegen eher höher.
- Die Summe zeigt, was jede verhinderte Kündigung wert ist.
Rechner: Ihre Fluktuationskosten
Tragen Sie Ihre eigenen Werte ein. Die vorausgefüllten Zahlen sind nur ein Beispiel und keine Durchschnittswerte – ersetzen Sie sie durch Ihre Erfahrungswerte. Das Ergebnis aktualisiert sich sofort.
| Recruiting (direkt + intern) | – |
| Vakanz | – |
| Einarbeitung (Minderleistung) | – |
| Betreuung | – |
| Anteil am Jahresbruttogehalt | – |
So rechnet der Rechner
Die Kosten eines Abgangs setzen sich aus vier Blöcken zusammen. Personalkosten = Jahresbruttogehalt × (1 + Arbeitgeber-Nebenkosten).
| Block | Formel | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| Recruiting | direkte Kosten + interne Stunden × Stundensatz | Anzeigen, Vermittler, Zeit für Sichtung und Gespräche |
| Vakanz | unbesetzte Arbeitstage × Kosten je Tag | Überstunden der Kollegen, Aushilfen, abgelehnte oder verspätete Aufträge |
| Einarbeitung | Personalkosten × (Monate ÷ 12) × (1 − Ø Leistung) | Die neue Person kostet volles Gehalt, erbringt aber anfangs nur einen Teil der Leistung |
| Betreuung | Betreuungsstunden × Stundensatz | Zeit von Pate und Führungskraft für Einarbeitung |
Bewusst nicht enthalten sind schwer bezifferbare Posten wie Wissensverlust, sinkende Motivation im Team oder die Minderleistung in der Kündigungsphase. Die tatsächlichen Kosten liegen daher eher höher als das Ergebnis.
Warum sich die Rechnung lohnt
Fluktuationskosten tauchen in keiner Bilanz als eigene Zeile auf. Sie verteilen sich auf Überstunden, Anzeigenrechnungen und Zeit, die Führungskräfte in Gespräche statt ins Geschäft stecken. Wer die Summe einmal sieht, bewertet Maßnahmen für bessere Auswahl und Einarbeitung anders: Verhindert ein strukturiertes Onboarding auch nur einen Abgang pro Jahr, ist das Ergebnis dieses Rechners der Betrag, der gespart wird.
Wie Sie Fluktuationskosten senken
- Treffsicherer auswählen – mit einem strukturierten Interview.
- Frühe Abgänge verhindern – mit einer Onboarding-Checkliste und den Maßnahmen gegen Frühfluktuation.
- Bestehende Mitarbeitende halten – mit den Hebeln aus unserem Beitrag zur Mitarbeiterbindung.
Häufige Fragen
Was sind Fluktuationskosten?
Fluktuationskosten sind alle Kosten, die entstehen, wenn eine Person das Unternehmen verlässt und die Stelle neu besetzt werden muss – von der Stellenanzeige über die unbesetzte Zeit bis zur Einarbeitung der Nachfolge.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Berechnung läuft ausschließlich in Ihrem Browser; es werden keine Daten übertragen oder gespeichert.
Wie hoch sind die Arbeitgeber-Nebenkosten?
Den größten Teil machen die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung aus, in der Regel rund ein Fünftel des Bruttogehalts. Dazu kommen je nach Betrieb Umlagen, Berufsgenossenschaft und freiwillige Leistungen.
Quellen
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