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Onboarding

Onboarding-Checkliste: vom Vertrag bis zum Ende der Probezeit

Onboarding-Checkliste zum Abhaken und Drucken: Preboarding, erster Tag, erste Woche, 100 Tage und Probezeitende – mit Zahlen zur Frühfluktuation.

Das Wichtigste in Kürze
  • 36 % der befragten HR-Verantwortlichen erlebten Kündigungen schon vor dem ersten Arbeitstag (Haufe 2023).
  • Die Checkliste deckt fünf Phasen ab: Preboarding, erster Tag, erste Woche, 100 Tage, Probezeitende.
  • Zum Abhaken direkt auf der Seite oder als Ausdruck.

Warum eine Checkliste?

In vielen kleinen Betrieben läuft die Einarbeitung „irgendwie“: Wer gerade Zeit hat, zeigt der neuen Kollegin etwas. Das rächt sich. In der Onboarding-Studie von Haufe mit 775 HR-Verantwortlichen und Führungskräften gaben 36 % an, schon Kündigungen zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag erlebt zu haben. 78 % halten das eigene Onboarding für verbesserungsbedürftig, nur 25 % haben einen zentral organisierten Prozess.

Eine Checkliste löst nicht alles – aber sie sorgt dafür, dass nichts Wichtiges vergessen wird, egal wer gerade zuständig ist. Die Punkte unten lassen sich direkt auf dieser Seite abhaken oder ausdrucken.

1. Preboarding: zwischen Vertrag und erstem Tag

2. Der erste Tag

3. Die erste Woche

4. Die ersten 100 Tage

5. Ende der Probezeit

Drei Tipps, damit die Checkliste wirkt

  1. Verantwortung klären: Jeder Punkt braucht einen Namen, nicht „das Team“.
  2. Erwartungen ehrlich machen: Falsche Erwartungen sind in der Haufe-Studie mit 56 % der häufigste Grund für frühe Kündigungen. Onboarding beginnt deshalb schon in der Stellenanzeige und im Bewerbungsgespräch.
  3. Messen: Halten Sie fest, wie viele neue Mitarbeitende die Probezeit überstehen. Nur so sehen Sie, ob Ihr Onboarding besser wird.

Häufige Fragen

Wie lange dauert Onboarding?

Onboarding endet nicht nach dem ersten Tag. Sinnvoll ist es, den Zeitraum von der Vertragsunterschrift bis zum Ende der Probezeit zu planen – bei den meisten Stellen also rund sechs Monate.

Wer ist für das Onboarding verantwortlich?

Die direkte Führungskraft trägt die Verantwortung, unterstützt von einer Patin oder einem Paten aus dem Team. In kleinen Betrieben ist das oft dieselbe Person – umso wichtiger ist eine Checkliste.

Was ist der Unterschied zwischen Onboarding und Einarbeitung?

Einarbeitung meint vor allem das fachliche Anlernen. Onboarding umfasst zusätzlich das soziale Ankommen im Team, das Verständnis für die Unternehmenskultur und die Zeit vor dem ersten Arbeitstag.

Quellen

  1. Haufe: Onboarding-Studie 2023 (775 Befragte)
  2. § 12 Arbeitsschutzgesetz – Unterweisung
  3. § 622 BGB – Kündigungsfristen
San Feuerer
Inhaber von Erfolgstour – HR-Beratung für kleine und mittlere Unternehmen. Mehr erfahren

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