Woran es meistens hängt
- Offene Stellen bleiben lange unbesetzt, während die Kolleginnen die Lücken auffangen
- Neue Mitarbeitende werden am ersten Tag auf Tour geschickt – und sind nach drei Monaten wieder weg
- Die PDL führt nebenbei, ohne je gelernt zu haben, wie man Gespräche führt
- Dienstplanänderungen werden zum häufigsten Kündigungsgrund, ohne dass es jemand misst
Keine dieser Baustellen ist eine Frage von fehlendem Willen. Sie entstehen, weil Personalarbeit nebenher läuft und niemand dafür zuständig ist.
Der Einstieg
Ein kostenloses Analysegespräch von 30 Minuten. Wir schauen auf drei Zahlen – Fluktuation, Frühfluktuation, Besetzungsdauer – und Sie wissen danach, ob sich eine Zusammenarbeit lohnt.
Rechnen Sie vorab selbst: Was kostet eine Kündigung?
Zahlen zur Lage
Die Pflege steht bei den offenen Stellen ganz vorn. Im Jahresdurchschnitt 2025 konnten in der Altenpflege 15.233 und in der Gesundheits- und Krankenpflege 13.390 offene Fachkraftstellen rechnerisch nicht besetzt werden – es gab schlicht keine passend qualifizierten Arbeitslosen. Über alle Berufe lag die Fachkräftelücke bei 369.516 Stellen.
Was das für einen einzelnen Dienst heißt: Auf dem Arbeitsmarkt ist niemand mehr abzuholen, den nicht auch der Nachbarbetrieb umwirbt. Der Unterschied liegt darin, wen Sie halten – und wie schnell Sie entscheiden, wenn sich jemand bewirbt.
Quelle: KOFA/IW Köln: Jahresrückblick 2025 (Jahresdurchschnitt Januar–Dezember 2025)
Was wir konkret tun
Auswahl, die zur Tour passt
Ein Anforderungsprofil, das zwischen Pflegefachkraft, Pflegehelfer und Betreuungskraft sauber trennt – und ein Interviewleitfaden, den auch die PDL führen kann.
Einarbeitung mit Patensystem
Ein 90-Tage-Plan mit festen Rückmeldegesprächen. Wer eingearbeitet wird, fährt die erste Woche nicht allein.
Führung im Alltag stärken
Die PDL ist meist aus der Pflege aufgestiegen. Wir arbeiten mit ihr an echten Fällen: Dienstplankonflikte, Krankmeldungen, Rückkehrgespräche.
Die Bausteine im Detail: Performance-Analyse, Recruiting und Onboarding.
Häufige Fragen
Kennen Sie die Besonderheiten von ambulanten Diensten?
Wir arbeiten mit den Abläufen, die es dort gibt: Touren, Dienstplan, PDL als einzige Führungsebene, hoher Anteil an Teilzeit. Die Methode ist dieselbe wie in anderen Branchen, die Beispiele und Leitfäden sind es nicht.
Hilft das auch bei Pflegehelfern und Betreuungskräften?
Ja, und dort besonders. Bei diesen Stellen ist die Fluktuation oft am höchsten, weil die Auswahl unstrukturiert läuft und die Einarbeitung fehlt.
Wie lange dauert es, bis sich etwas ändert?
Am Onboarding merkt man den Unterschied beim nächsten Neuzugang. An der Fluktuationsquote erst nach sechs bis zwölf Monaten, weil sie über ein ganzes Jahr gerechnet wird.
Wo steht Ihr Betrieb?
In 30 Minuten klären wir Ihre Ausgangslage und ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist – kostenlos und unverbindlich.